Tauschmittel Geld

Geld ist für die Realwirtschaft ein unverzichtbares Transportmittel

11 Peter Mayer

Den Geldkreislauf in Schwung halten!

Dem Stocken des Geldkreislaufs in der Finanzwirtschaft folgt der Rückgang der Realwirtschaft. Wenn weniger Geld bei Unternehmen und Konsumenten ankommt, schwächt das die Wirtschaft und wiederum die Banken. Das ist dann besonders schlimm, wenn diese Schwächung weltweit gleichzeitig eintritt, was jetzt der Fall ist.

Vitale Ökosysteme - Wege aus der Krise: Bernard Lietaer

Die Rettungspakete fördern den Konzentrationsprozess im Bankensektor und helfen effizient bei der Umverteilung von den fleißigen Händen (das sind die 99%, also WIR) zu den reichen Händen (1%). Sie helfen den großen Banken, die kleinen zu schlucken. Eine Vorstellung von der Größe der Banken erhält man, wenn man ihre Aktiva mit dem Bruttoinlandsprodukt eines Jahres vergleicht. 

Die Aktiva der drei größten deutschen Banken, das waren bisher die Deutsche Bank, Commerzbank und Dresdner Bank, betrugen zusammen 130 Prozent des jährlichen deutschen Bruttoinlandsproduktes. In anderen Ländern sind die Verhältnisse noch extremer: Die Aktiva der größten drei Banken in Spanien betragen 218 Prozent des jährlichen Bruttoinlandsproduktes und in Großbritannien 317 Prozent. Die beiden größten niederländischen Banken erwirtschaften jährlich Aktiva in Höhe von 409 Prozent des dortigen Bruttoinlandsproduktes. Und in Island schließlich – der erste Staat, der offiziell vor kurzem pleite war – betrug das Verhältnis 1079 Prozent.

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Je größer eine Bank, umso größer der Schaden, wenn sie in Schwierigkeiten ist. Unternehmenspleiten sind in einer Marktwirtschaft ein normaler Vorgang. Doch bei großen Banken scheint das Theorem der kreativen Zerstörung nicht mehr zu gelten. Wenn eine Bank zu groß ist, um sie zusammenbrechen zu lassen, weil der Schaden für die gesamte Wirtschaft zu groß wäre, zahlt der Steuerzahler die Zeche. Die Bewältigung der zahlreichen Finanz- und Bankenkrisen seit 1971 hat gezeigt, dass die einzelnen Staaten bis zu 60 Prozent ihres Bruttosozialproduktes aufwenden mussten, um ein Zusammenbrechen ihrer Banken zu verhindern. Bereits jetzt gibt es Staaten, die dies aus eigener Kraft nicht mehr leisten können. Die Kosten der aktuellen Krise werden allein für die USA vermutlich bei etwa zehn Prozent ihres Bruttonationaleinkommens liegen. Die Konzentration im Bankensektor steigert die Effizienz des gesamten Systems – und damit gleichzeitig auch seine Instabilität.

Was auch immer die Regierungen für die Banken tun, durch die im alten System eingebaute Funktion der Umverteilung von fleißig auf reich verliert das zentral geschöpften Geld permanent real an Wert. Sobald der Geldengpass sich wie ein Domino-Effekt in der Realwirtschaft auswirkt, weil eine Kette von ganze Insolvenzen losgetreten wird mit all seinen Folgen wie Arbeitslosigkeit und weiteren sozialen Problemen, wird sich zeigen, dass diese Krise noch schwerer zu stoppen ist als der Domino-Effekt im Bankensystem. Man braucht nicht zu hoffen, dass die Regierungen auch nur die wichtigsten Unternehmen retten könnten, nachdem sie die Kosten für die Bankbürgschaften übernommen haben.

Allerdings gibt es etwas, dass wir selber tun können, um die Auswirkungen dieses Problems zu vermeiden. Wir können uns darauf konzentrieren, was am dringendsten getan werden sollte. Die „echte“ Wirtschaft, also Unternehmen und Menschen, die nicht-monetäre Güter und Dienstleistungen erzeugen und verkaufen können bereits heute ein zweites digitales Geldsystem aufbauen. Dieses neue Open-Source Digital-Geld (BTC, ETH, ETC, ...) ist heute kompatibel mit dem alten Fiat-Geld (EUR, USD, CHF, ...) aber von diesem nicht abhängig!!!

Vielfalt und Vernetzungsgrad anstatt globaler Monokultur

Wir müssen uns von der globalen Monokultur des Bankengelds als einzigem Zahlungsmittel verabschieden. Wir brauchen eine Vielfalt von Währungssystemen ebenso wie eine Vielfalt von unterschiedlichen Akteuren, die sich auf den unterschiedlichsten Kanälen miteinander vernetzen. Es ist dieses Axiom des Monopols nationaler Währungen, das uns heute noch den Blick auf solche systemische Lösungen verstellt.

Das größte Hindernis ist unser Glaube an eine einzige Art von Geld, das nur mit Zinsen funktioniert. Außerdem wehren sich natürlich die Banken gegen den Verlust ihres höchst gewinnbringenden Monopols der Geldschöpfung und tun alles dafür, es aufrechtzuerhalten. Aber die aktuelle Krise ist auch eine Chance, umzudenken und neue Wege zu beschreiten. Zwar ist ihr Ausmaß gigantisch, aber wir verfügen heute über viel feiner abgestimmte Instrumente, sie zu bewältigen. Damit werden Lösungen möglich, die in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts noch nicht denkbar waren.

WIR können jetzt ganz einfach die Opferrolle hinter uns lassen und das eigene Schicksal selbst in die Hand nehmen

  • 1) Regionale Firmen können - genauso wie jedermann und jedefrau - selbst aktiv Geld schöpfen. Die zentral geschöpfte Monokultur des Bankengelds - als einzig allgemein anerkanntes Zahlungsmittel - ist von der Menschheit 2009 still und leise überwunden worden. Bis heute hat das fast niemand bemerkt, weil im Mainstream darüber noch kaum berichtet wird!
     
  • 2) Die Politiker in den Staatsregierungen sind noch in der Geiselhaft der zentralen Finanzindustrie. .::. Siehe YouTube
    WIR sind 99% und können unsere Politiker einfach und friedlich - geräuschlos und ohne Anstrengung - aus dieser misslichen Lage befreien, indem wir unser selbst produziertes Digital-Geld mehr schätzen, als die unsicheren manipulationsanfälligen zentral geschöpften Fiat-Währungen. Die Regierungen werden das neue, von der Crowd geschöpfte Digital-Geld, zum Bezahlen der Steuern umso früher akzeptieren, je stärker wir es im Alltag verwenden. Das neue Open-Source Digital-Geld ist manipulationssicher und funktioniert ohne Kontrollinstanzen. Es braucht also keine Regierung und keinen zentralen Bankensektor. Die Handhabung ist einfacher und effizienter als es das alte Fiat-Geld ist, es macht außerdem mehr Spaß, damit zu bezahlen. In der Übergangszeit, in der das Zentralgeld des zentralen Bankensystems seine traditionelle Rolle erfüllt, ist das neue Open-Source Digital-Geld trotzdem kompatibel, weil es wie eine Fremdwährung in jede andere Währung umtauschbar ist.
     
  • Die Regierungen sollten sich nicht in die Geldschöpfung und die Verteilung beim neuen Open-Source Digital-Geld einmischen und können es gar nicht - wie die Praxis es gezeigt hat - weil Zahlungen mit dem neuen Digital-Geld wie ein eMail Versand weltweit funktionieren, dezentral sind und ohne Kontrollinstanz durch die Blockchain Technik in sich selbst funktionieren. Die Rolle der Politiker liegt darin, Qualitäts- und Verlässlichkeitskriterien abzuwägen und festzulegen, welche Währungen für die Regierung zur Bezahlung von Abgaben und Steuern akzeptabel sind. Jeder hat ja ein ureigenes Interesse daran, Zahlungen in einer robusten Währung zu erhalten.
     
  • Städte und Gemeinden werden als erste Regierungsebene noch tiefer in Schwierigkeiten geraten, wenn der Geldkreislauf stockt. Tatsächlich werden sich die Regierungen auf kommunaler Ebene an vorderster Front wiederfinden, wenn die Last der sozialen Auswirkungen dieser sich abzeichnenden Rezession geschultert werden muss, während gleichzeitig ihre Steuereinkommen sinken und Darlehen für herkömmliche Finanzierungen viel schwerer zu bekommen sind. Es ist also kein Zufall, dass vorausschauende Bürgermeister bereits heute erste Schritte in die richtige Richtung gehen.

Der Wert des alten Fiat-Geldes und des neuen Digital-Geldes errechnet sich vollständig aus der Akzeptanz der Menschen,
die es wertschätzen. Bei fallender Akzeptanz wird jede Fiat-Währung (EUR, USD, ...) genauso rasch an den Börsen an Wert verlieren, wie es bei jeder Digital-Währung (BTC, ETH, ...) der Fall ist.

Die Wahrscheinlichkeit, dass das neue Open-Source Geld auf Kosten des alten Fiat-Geldes an Akzeptanz gewinnt, ist im System fixiert. Zum Beispiel hat unserer Fiat-Geld Euro (EUR) weniger Wertsicherung eingebaut, als es zum Beispiel das neue Digital-Geld Bitcoin hat. Im Eurosystem kann die EZB einfach Geld nach belieben drucken und damit den Euro im Wert sinken lassen. Im Bitcoinsystem gibt es mathematisch maximal 21 Millionen Bitcoins. Je mehr Menschen den Bitcoin verwenden, desto mehr wird er nach dem Koma geteilt und steigt so langfristig kontinuierlich im Wert. 

Die erfolgreichsten Open-Source Währungen wie Bitcoin (ETC), Ethereum (ETH) oder Zcash (ZEC) erfreuen sich bereits heute großer Akzeptanz. Alle Menschen in der Crowd dürfen in den nächsten Jahren die "Disruptive Technologie" der neuen Open-Source Währungen mit Freude mit erLEBEN. :-)

 Alle Empfehlungslinks - zum Beispiel zu Produkten bei Amazon - haben wir mit dem grünen Pfeil gekennzeichnet. So kannst du deine Produktsuche dort beginnen, wo wir nach vielen Recherchen gelandet sind. Ein weiterer Vorteil ist, dass du diese Produkte zum Beispiel bei Amazon zum geringstmöglichen Preis bekommst und wir für unsere Mühe direkt von Amazon mit einer kleinen Provision belohnt werden. Dankeschön. :-)

PS.: Hast du noch Fragen? Stell sie einfach im Forum: https://ForumNews > Tauschmittel. Über diese Einladung bekommst du deinen Zugang.
 

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